
Freie Deutsche Jugend
Mitglied im Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) seit 1948
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Lieber Genosse Ringo!
Erklärung!
Lieber Ringo, Bleib gesund, standhaft und in aufrechter Haltung, die du mit Erfolg bewiesen hast! Mit kommunistischen Grüssen Reinhardt, (Vorsitzender DKP Leipzig) Lieber Ringo,
Mit etwas Verspätung, aber nicht weniger herzlich gratulieren wir dir zu
deinem Geburtstag, den du in der vierten Knastwoche begangen hast. Wir
verfolgen deine standhafte Haltung mit Hochachtung und Sympathie und
wünschen dir für den bevorstehenden Prozess alles Gute und viel Erfolg! PDS-UER und ['solid]-UER unterstützen Ringo - Unterstützung auch vor Ort
Der Solidaritätsaktion für Ringo Ehlert
schließen sich sowohl der PDS-Kreisverband als auch der der PDS-nahe
stehende Jugendverband ['solid] mit seiner Regionalgruppe im
Uecker-Randow-Kreis an, teilt Gerd Walther, Vorsitzender der PDS-UER und
Landessprecher von ['solid]-MV mit. Herzlichst Gerd Walther (PDS, ['solid]), per eMail
Als Pressesprecher der DKP Thüringen
übermittele ich Dir im Namen der Genossen die allerbesten Wünsche und Grüße.
MkG Lieber Ringo, wir haben uns heute anlässlich des 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse, versammelt. Die lange Geschichte des 1. Mai ist auch die Geschichte des Kampfes der Arbeiter gegen Krieg, Militarismus und Faschismus. Diesen Kampf müssen wir heute immer noch und dringend führen. Mit Deiner Verweigerung einer fremden Besatzungsarmee zu dienen, und nichts anderes stellt die Bundeswehr in der DDR dar, leistest Du einen großen und mutigen Beitrag dazu. Wir stehen auf Deiner Seite! Mit solidarischen Grüßen! Die Teilnehmer der 1. Mai-Veranstaltung des Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD, Ortsgruppe Bremen
Auch die SDAJ Thüringen denkt an Dich! DU
Kämpfst nicht alleine. Wir wünschen uns das Du es schaffst weiter gegen
Militarismus und Barbarei zu kämpfen. Die Herrschenden haben nur Angst vor
uns! SDAJ Thüringen, per eMail
Wir von der solid - Ortsgruppe Dortmund/Unna
wünschen Ringo alles Gute und sichern ihn unsere volle Solidarität zu. solid Dortmund/Unna, per eMail Mit großem Interesse und Begeisterung haben wir über die FDJ von Deiner „Totalen Kriegsdienstverweigerung“ erfahren. In der Begründung Deiner Verweigerung schreibst Du mit klaren Worten – nämlich denen der Wahrheit! Es gibt leider nicht genug Menschen, die so denken wie Du. Mit Deiner Haltung machst Du uns und anderen Mut! In einer Zeit in der es normal zu werden scheint, daß sich die Bundeswehr weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt; in einer Zeit in der wir mit dem Gewehr in der Hand die Interessen der Wirtschaft nach Märkten, billigen Rohstoffquellen und weltweiten Einfluß sichern sollen – da ist es Zeit für ein Umdenken und aktiven Widerstand! Dein Land Ringo – die DDR – war das erste Opfer dieser Politik und vermutlich der Beginn des 3. Versuchs Deutschlands sich als Weltmacht zu etablieren. In Anbetracht des gegenwärtig laufenden größten Aufrüstungsprogramms in der Geschichte der BRD (z.B. der Militär – Airbus, der Eurofighter 2000, der neue Kampfhubschrauber „Tiger“, der Transporthubschrauber „NH90“, neue Raketensysteme, eigene Spionagesatelliten, neue Fregatten, die weltweit modernsten U-Boote und Torpedos, neue Korvetten, neue Panzerhaubitzen, neue gepanzerte Transportfahrzeuge usw. usw.), in Anbetracht der neuen „Partnerschafts – Verträge“ zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der damit verbundenen Bereitstellung von bis zu 56.000 zusätzlichen Lazarettbetten; in Anbetracht der Kooperationsverträge zwischen Bundeswehr und der sogenannten „freien Wirtschaft“ zur „zivil – militärischen Zusammenarbeit“ und in Anbetracht dessen, daß es normal zu werden scheint, daß im Arbeitsamt für die Berufsarmee geworben wird, empfehlen wir, einmal darüber nachzudenken, ob die zukünftigen Ziele in mehr als nur sogenannten „Frieden stiftenden Maßnahmen“ liegen. Wenn die Herrschenden von Frieden reden, dann wissen wir, daß Krieg führen damit gemeint ist. Aber der Krieg findet auch im Inneren statt. Angesichts des sogenannten „Sicherheitspaket I+II“ der Bundesregierung und der damit verbundenen systematischen Bespitzelung der Bevölkerung sagen viele unsrer Kollegen: „Wer Nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.“. Sie irren sich gewaltig. Wenn wir gegen die neuen Großmachtpläne der Bundesrepublik protestieren und Aufklärung betreiben, werden wir schneller als uns lieb ist, in die Situation kommen, wieder etwas zu verbergen zu haben. Wir haben Deinen Fall mit unseren Vertrauensleuten der IG Metall diskutiert und wünschen Dir den Mut und die Ausdauer den Konflikt mit der Bundeswehr in Deinem Sinne erfolgreich zu Ende zu führen.
Vertrauensleute der IG Metall aus einem
mittelständischen Metallbetrieb in Bremen
Solidarische Grüße von der „Philipp-Müller-Demo“ in Essen sendet Dir die Lieber Ringo, wir werden dich mit all unserer Kraft unterstützen! Du hast erkannt, dass die Bundeswehr nicht deine Armee sein kann. Sie ist Instrument des Staates, der 1990 dein Land in Besitz nahm und damit die Voraussetzung schuf, dass deutsche Soldaten wieder in aller Welt “zu Hause” sind. Sie kennt keine Grenzen!
Unsere Losung lautet: Lieber raus aus der BRD als rein in den Krieg! Das
genau setzt du um: Lieber lässt du dich strafrechtlich verfolgen, als der
BRD und ihren Angriffsplänen zu dienen. Lieber Ringo, von deinem mutigen Vorhaben haben wir erfahren und wollen dir hiermit unsere ganze Solidarität ausdrücken. Deine Begründung für deine Weigerung in der ”Besatzerarmee” zu dienen haben wir ebenfalls bekommen und können dir nur zustimmend die Hand drücken. Als Arbeiterjugendlicher aus der ehemaligen DDR stehst du mit deiner Geschichte nicht alleine da, nein, und das weißt du selbst am besten, den meisten deiner ehemaligen Mitbürgern erging es so oder ähnlich. Vor allem, wie gesagt, betrifft die Situation aber die Jugend, die in Arbeitslosigkeit gedrängt, oft nur noch den Ausweg sieht für eine Armee zu dienen, die den direkten Nachfolger der faschistischen Wehrmacht bildet und seit 1990 wieder auf der ganzen Welt nach Eroberungen dringt. Diese, deine Haltung, teilen wir. Wir wissen, dass dein Vorhaben nur ein kleiner Schritt ist, aber wir wissen auch: Menschen machen die Geschichte, allen voran die Jugend, Um einen großen Schritt daraus zu machen sind wir nun alle gefragt. Genau das, Ringo, vermittelst du mit deiner Totalverweigerung deutlich. Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Lieber Ringo, wir haben Deine mutige Erklärung gelesen und möchten Dir hiermit unsere Verbundenheit und Solidarität ausdrücken und Dir für Deinen bevorstehenden Prozess alles Gute und das notwendige Durchhaltevermögen ausdrücken. Kreisvorstand Gießen der DKP Lieber Ringo Ehlert! Wir sind schon alte Leute, die die Schrecken des Krieges, zumindest seine verheerenden Folgen, aus eigenem Erleben kennen. Deine totale Kriegsdienstverweigerung ist jetzt besonders bedeutsam, da die Bundeswehr zum Kumpan der USA-Terroristen in Afghanistan werden wird. Wir sind solidarisch mit Dir, wünschen Dir weiter Mut und Stärke! Mögen viele jungen Männer Deinem Beispiel folgen. Freundschaft! ISOR e.V., TIG Leipzig, Untergruppe
Lindenau-Wahren, Lieber Ringo, herzlichen Glückwunsch aus dem Annektiererland zu Deinem Mut und zu Deiner ausgezeichneten Erklärung für Deine Totalverweigerung! Vor fast 20 Jahren unterschrieben 127 Soldaten und Reservisten der Bundeswehr den ”Soldatenaufruf: Für den Frieden! Erklärung gegen den Krieg!” Sie gelobten: ”Wir marschieren nicht für Kapitalinteressen in einen Krieg, der nur auf dem Rücken der Werktätigen geführt wird.” Und: ”Wird mit Alarm die Marschbereitschaft für den Krieg befohlen, marschieren wir nach Bonn.” Von uns bekämpft, konnten wir die Einverleibung der DDR nicht verhindern. Mit Deiner Erklärung machst Du deutlich, dass die Annexion der DDR nicht erledigt ist. Dass die Bundeswehr auf dem Territorium der ehemaligen DDR ”den Status einer Besatzungsarmee” hat. Wir im Annektiererland und Ihr im annektierten Land haben den gleichen Hauptfeind: den deutschen Imperialismus. Beide müssen wir soeben das Säbelrasseln erleben. Wir hören von einem ”Kreuzzug zur Beendigung der Existenz von Staaten”. Vorgeblich als Antwort auf die terroristischen Anschläge in den USA. In Wirklichkeit als Vorboten auf noch größere Verbrechen, noch größerem Terrorismus. In seiner Geschichte hat der deutsche Imperialismus gezeigt, zu welchem Terror er fähig ist. Die ”nationale Allianz der Entschlossenheit”, ist nur ein anderer Ausdruck für: ”Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche”. Ob es dabei mit oder gegen die USA geht, ist bei dieser Haltung nur sekundär. Dieser Herstellung einer Volksgemeinschaft für den Krieg müssen wir uns entgegenstemmen. Wie heißt es noch im Soldatenaufruf: ”Tapfer ist nicht derjenige, der sich blindlings in den Krieg treiben lässt, sondern derjenige, der sich einer gefährlichen Entwicklung entgegenstemmt.” Ringo, Du bist einer der Tapferen! Unsere gemeinsame Losung hast Du in Deinem Interview mit der ”Jungen Welt” aufgestellt: ”Niemand darf einer Armee dienen, die als Feind anderer Völker agiert.” Wir drücken Dir fest die Hand! Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD Lieber Genosse Ringo! Alles Gute zum Geburtstag. Adenauer hat vor 52 Jahren die imperialistische Politik des deutsche Kapitals so beschrieben: ”Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb”. Nachdem die Imperialisten ihr ”halbes Deutschland ganz” gegründet hatten, nahmen die Arbeiter und Bauern in dem verbleibenden Teil, die längst begonnen hatten die Sache in die eigene Hand zu nehmen, die Chance war und bauten sich ein Fundament für den Kampf für Frieden und Demokratie. Sie wollten die Grundlage schaffen, damit von deutschem Boden nie wieder Krieg ausging. Sie schufen sich eine demokratische Republik, eine Deutsche Demokratische Republik. Dies geschah heute vor 52 Jahren. Es gelang einem Teil der deutschen Arbeiterjugend sich kollektiv den Militär- oder Ersatzdiensten für den deutschen Imperialismus zu verweigern. Heute vor 52 Jahren begannen Menschen wie Du und ich einen zweiten Meilenstein in der fortschrittlichen deutschen Geschichte zu setzen. Eine Geschichte, die nicht abreißen darf. Eine Geschichte, die nicht vergessen wird, die nicht abreißt, nicht zuletzt weil es Genossen wie Dich gibt. Danke, Genosse! Weiter so, Freund! Wir setzen auf dich genau so, wie du auf uns setzen kannst! München am 52. Jahrestag der Gründung der DDR Lieber Ringo, Wir – die sächsischen Jugendfreunde der FDJ – übersenden Dir hiermit viele solidarische Kampfesgrüße. Wie nötig Widerstand gegen die deutschen gesellschaftlichen Um- und Zustände ist und wie wesentlich es ist, es auch im größeren Maßstab zu sehen, verdeutlicht sicher der Blick in die Zeitung, macht jeder TV- und Radioartikel über die weltpolitische Situation deutlich. Und daß dieser Widerstand nicht nur nötig, sondern auch machbar ist, beweist Du mit diesem Deinem Tun. Sich für totale Kriegsdienstverweigerung gerade in der momentanen Situation zu entscheiden, stellt eine bewußte Entscheidung gegen diesen Staat dar. Und weil diese Deine Entscheidung nichts mit Pazifismus zu tun hat, wird dies zur bewußten politischen Auseinandersetzung mit diesem Gesellschaftssystem, in dem wir leben müssen. In dieser Auseinandersetzung stehst Du deshalb nicht allein, diesen Kampf führen wir gemeinsam. Und auf die Unterstützung der sächsischen FDJ kannst Du Dich dabei immer verlassen. Vorstand des LV Sachsen
Lieber Ringo, Beata Karon, 23 Jahre, organisiert in der Kommunistischen Jugend Polen
Durchhalten!! Lieber Ringo!
Du bist ein Vorbild für jedeN Antiimperalisten/-in Thomas Reithmayer, (Sozialistischen Jugend Niederösterreich), per eMail
Solidarité!
David (26), Fédération Générale
du Travail en Belgique (FGTB)
Lieber Genosse Ringo, Kameradschaftliche Grüße von den jungen polnischen Kommunisten, Mitgliedern der Kommunistischen Jugend Polens. Wir erinnern uns an dich und hoffen, dich bald zu sehen. Beata Lieber Ringo! Ich möchte meine Solidarität mit dir zum Ausdruck bringen. Je mehr Leute ihren Widerstand zum Ausdruck bringen, umso schwieriger ist es, ihn zu durchbrechen. Marcin Adam, Wrocław, Polen Free Ringo, der ein Bürger der Deutschen Demokratischen Republik ist; er darf nicht in die Bundeswehr gezwungen werden! Human Beste Grüße von der Kommunistischen Jugend Polens. Wir sind mit dir. Pawel Beste Grüße von der Kommunistischen Jugend Polens. Wir stehen zu dir. Zaneta Beste Grüße von der Polnischen Sozialistischen Partei. Wir sind mit dir solidarisch, Kaska Grüße von der Revolutionären Linken Strömung Polens. Wir sind solidarisch mit dir! Tomas Viele Grüße von den jugoslawischen Genossen! Wir sehen uns in einer ähnlichen Position, was unser Land und den Kriegsdienst betrifft zu derjenigen wie sie die Erklärung des Genossen Ehlert anspricht; deshalb teilen wir Eure Gedanken und Standpunkte und unterstützen sie vollständig. Wir werden die Erklärung in unserer (neuen) Website und auch in unserer Zeitung veröffentlichen und wir sind sicher, dass es auf große Beachtung in unserem Volk stößt und insbesondere unter der Jugend. Und wir werfen das Schlaglicht nicht nur auf die Frage des Militärischen sondern auch auf die aktuelle Situation in der DDR. Mit revolutionären Grüßen! Die Bundeswehr hat nix auf dem Balkan zu suchen. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Es ist ja nicht so, dass ich jeden Krieg ablehne, aber es ist jetzt schon das zweite mal, dass die Bundeswehr in den Balkan geht und, wie ich meine, war auch der Krieg gegen Serbien völlig ungerechtfertigt. Comrades from Southafrica Na ja, meiner Meinung nach sollte jeder der es will totalverweigern “dürfen”. Aber man kann doch nicht sagen, dass es damit in der DDR besser war – oder?
Freundliche Grüße aus Schweden!
Lieber
Jugendfreund Ringo Ehlert,
(Ausschnitt)
Lieber
Freie-Deutsche-Jugendfreund Ringo Ehlert!
In der
Märzausgabe des Rotfuchs war ich von dem Artikel "Mut in Ueckermünde"
tief berührt. Erst vor kurzem stand ich nämlich vor dem gleichen
Problem, wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen ausgemustert. Wäre
dies nicht geschehen, hätte ich den netten Leuten im Kreiswehrersatzamt
aus meine wahren Beweggründe mitgeteilt: nämlich, dass ich in keiner
faschistischen Okkupationsarmee dienen werde.
(Ausschnitt aus
einem längeren persönlichen Brief an Ringo)
Lieber Ringo,
Für Ringo Ehlert
fordere ich, E. Schuck, geb. 15.5.26 in Weiden, Freispruch. Er handelte nach
dem Worten des Alt-Bundespräsidenten Heinemann: Unruhe ist die erste
Bürgerpflicht.
Liebe Freunde, RICHTIG SO! Wir sollten alle den Mut haben total zu verweigern, was wollen sie denn machen? 100000 Leute einsperren? Bastian Entrup (18), ['solid] und PDS, per eMail NUR MUT ! Ernst Bachmann (48), per eMail
Freiheit für Genossen Ringo! Florian (28), per eMail
Hallo Ringo,
Gruß
Lieber Ringo,
Hallo Ringo,
Grüße
Hallo Ringo,
Lieber Ringo,
Lieber Ringo,
Lieber Ringo, Freundschaft! Hans-Jürgen Westphal, Dresden.
Lieber Ringo,
Lieber Ringo Ehlert,
Der 11. Juni ist für mich immer ein Tag der Rückerinnerung. Am 11. Juni 1945
wandte sich die KPD in einem Aufruf an das deutsche Volk, heute noch
wertvoll. Im Januar 1946 wurde ich, 16-jährig, Mitglied der KPD. Bekleidete
stets Funktionen, angefangen in der FDJ, und kann und will mich auch heute
von der PDS nicht trennen. Rückschauend muss ich in meinem Leben Fehler
eingestehen, aber der Antifaschismus in der DDR war nicht verordnet und die
Erhaltung des Friedens war oberstes Gebot. Dass 1989 die Wende friedlich
verlief, war nicht nur dem „Wir sind das Volk“, sondern auch allen
bewaffneten Kräften, einschließlich dem MfS, dem ich über 30 Jahre
angehörte, zu verdanken. Die NVA war eine Friedensarmee im „Kalten Krieg“.
Heute hat keine Armee mehr ihre Daseinsberechtigung und es ist schade, dass
es nicht viele junge Leute gibt, die total verweigern. Du bist Vorbild. Am
11.06. werde ich an dich denken. Bleibe zuversichtlich und nutze die
Zeit deines Arrests zum Lesen und Lernen. Viel Glück auf deinem Lebensweg
wünscht dir in Solidarität und herzlicher Verbundenheit Lieber Ringo!
Durch die FDJ, mit der wir aufgewachsen sind, erfuhren wir von deinem Kampf
und deiner Standhaftigkeit. Wir denken wie du und freuen uns, dass es junge
Menschen wie dich gibt, die offen ihre Meinung sagen und vertreten. Wir
wünschen dir Gesundheit und viel Kraft, um all diese Schikanen
durchzustehen.
Lieber Ringo! Mit solidarischen Grüßen Prof. em. Dr. sc. phil. Siegfried Scholze, Leipzig.
Lieber Ringo! Jana Adam, per eMail Lieber
Genosse Ringo, Leider
kann ich zu Deinem Prozess nicht kommen. Solche wie Dich brauchen wir
außerhalb der Gefängnismauern. Deshalb und überhaupt hoffe ich auf ein
baldiges Wiedersehen. Erika Wehling-Pangerl (Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung), per eMail
Solidarität mit Ringo! Lieber
Ringo! Steffen Meusel, per eMail
So erst einmal: Ringo mach weiter so - Du schaffst es ... !!!!
Hallo, im Namen der Antifa Gruppe Königs
Wusterhausen, will ich hiermit unsere Solidarität an Ringos
Totalverweigerung bekunden!
Hi! Bin Deserteur gewesen, bin dann aber zurück gegangen. Ich
kann nur sagen, dass der Bund mir 9 Monate meines Lebens geklaut hat, von
denen die ersten zwei der reine Horror (nicht untertrieben) waren. Ich freue
mich für jeden, der irgendwie drumherum kommt oder zumindest den Mumm hat,
es zu versuchen. Ich habe mich beim Bund schon ziemlich quergestellt,
inzwischen bin ich glücklicherweise wieder Zivilist und bereue, dass ich
nicht noch mehr getan habe, wie z.B. Du.
Hi Ringo! Ich finde es toll, daß Du den Mut hast, Dich gegen
den allgemeinen Trott zu behaupten, alle Achtung!! Ich habe einen Sohn, 18,
der gerade in München Schlosser lernt, hier war ja nichts. Er will danach
zur Armee, nur damit er Panzer fahren kann. Leider. Aber ich gebe nicht auf.
Du bist ein gutes Beispiel, wie man sich gegen diese Diktatur wehrt.
hoffentlich hältst Du durch.
Freundschaft! Mit kämpferischen Grüßen, Anna (SJD-Die Falken), per eMail
Keinen Mann und Keinen Groschen dem System Venceremo Tito
p.s.: den kann ich nur empfehlen der hat mir im Knast sehr geholfen Tilo Köhler (24), per eMail Hallo Ringo. Ich wünsche Dir alles Gute zu Deinem Geburtstag. Ich bewundere Deine Standhaftigkeit und wünsche Dir auch so alles Gute. Christian (solid - die sozialistische jugend), per eMail Lieber Ringo, bei einer attac-Veranstaltung zum Polit-Skandal um die Berliner Bankgesellschaft fand ich einen kleinen Flyer mit der Information über Dein Schicksal. Dein Schicksal berührt mich, weil ich sowohl mit dem Datum, seitdem du festgehalten wirst, als auch mit dem Ort, an dem du einsitzen musst, enge persönliche Bezugspunkte habe. Ich bin an einem 22. April geboren und meine Geburtsstadt ist Torgelow. Mein Vater war Offizier bei der NVA, meine Mutter Zivilangestellte. Mein Vater ist mitten in der sog. Gesellschaftlichen Wende in der DDR im November 1989 gestorben. Er war damals 60 Jahre alt. Mit der Überführung der NVA in die Bundeswehr hätte er theoretisch noch ein paar Jahre unter der ehemals feindlichen Fahne dienen können. Aber er hätte dieses nie getan (wie leider so viele seiner ehemaligen Mitkämpfer), davon bin ich felsenfest überzeugt. Für ihn wäre es ein Verrat gewesen, Verrat an all dem, wofür er bis 1989 eingestanden war: für Frieden, Frieden und nochmals Frieden. Er hätte einen solchen Verrat an seinen idealen niemals leisten können. Zu klar war seine Weltanschauung über die Aggressivität und Kriegslüsternheit des Kapitalismus. So klar ist deine Sicht auf die BRD und ihre Armee auch, las ich in dem Flyer. Dass Du für deine Klarsicht bereit bist einzustehen und gegen die Übermacht des Gesetzes und der öffentlichen Meinung – die von Unverständnis für Totalverweigerer bis zu deren Verurteilung reicht – kämpfst, finde ich bewunderungswürdig. Deine Prinzipientreue zeugt von Zivilcourage, die angesichts des massenhaften Opportunismus im Deutschland dieser Tage nicht hoch genug einzuschätzen ist. Ich möchte Dich in deinem Kampf und in dem Dir bevorstehenden Prozeß unterstützen. Gleichzeitig wünsche ich Dir Kraft, Durchstehvermögen und Gesundheit für die Zukunft. In Hochachtung für deine standhafte Totalverweigerung Karin Gamelle Hallo Ringo! Durch die FDJ habe ich von Deinem Kampf gegen den Kriegsdienst erfahren und finde es einfach toll, wie Du Dich der Einberufung entgegen stellst. Ich hoffe mein Brief kommt noch rechtzeitig zu Dir an, bevor Du den Arrest verlässt. Ich selbst habe den bequemen Weg gewählt, um nicht in der Bundeswehr dienen zu müssen. Für mich war es sinnvoller, Menschen, welche selbst zu alt oder zu krank sind, um z.B. ihre Wohnug sauber zu halten oder einkaufen zu gehen, zu helfen, anstatt mit der Waffe in der Hand einer Armee zu dienen, die für die Interessen des Kapitals, besonders der Interessen unserer Konzerne, in anderen Nationen Krieg führt und ihre Macht immer mehr ausweitet. Einer Nation wie der unseren, welche der USA in den (entschuldige) Arsch kriecht und für diese imperialistische Weltmacht neue Märkte erobert, auch noch mit der Waffe in der Hand zu dienen, ist schon sträflich. Es sei denn man wollte die dort gewonnen, militärischen Erkenntnisse für die Beseitigung des Kapitalismus nutzen. Doch ich wäre lieber dafür, die große Mehrheit des Volkes auf unsere Seite zu ziehen, um eventuell eine friedliche Revolution zu ermöglichen. Dafür müssen aber auch die Voraussetzungen gegeben sein. Ich selbst bin ebenfalls kein Pazifist, denn nach meiner Auffassung gibt es gerechte Kriege. Das wäre einmal der Verteidigungskrieg und zum anderen ein Befreiungskrieg einer unterdrückten Nation gegen die unterdrückende Nation. Beides allerdings trifft auf die NATO und deren Verbündete nicht zu. Nicht mal ansatzweise. Seit Ende Januar 02 bin ich Mitglied der PDS, wobei ich bereits seit August 2000 aktiv in unserer Jugendgruppe dabei bin. Auf unserem Jugendtreffen werde ich noch Info-Blätter der FDJ verteilen, damit so viele wie möglich von deinem Kampf erfahren. Wenn sie sich denn nicht schon selbst darüber informiert haben. In den Medien wird wohl kaum über Dein Schicksal und Deinen Widerstand berichtet werden, deshalb finde ich solche Solidaritätsaktionen sehr wichtig. Zu DDR-Zeiten war ich Jungpionier und ich war ziemlich stolz auf mein blaues Halstuch. Thälmann-Pionier wäre ich auch noch geworden, wäre da nicht die Einverleibung der DDR durch die BRD gekommen. Jungpionier zu sein bedeutete schon als Kind die Werte des Friedens und der Völkerfreundschaft zu vertreten. In dieser Zeit der Kriege und der wachsenden Aggressivität des Kapitalismus, in der ich nun ein junger Erwachsener bin, bekommen die damaligen Ideale einen noch höheren Stellenwert. Ich wünsche Dir werter Ringo viel Erfolg und Durchhaltevermögen im Kampf für Deine Überzeugungen. „ROT FRONT!“ Mit solidarischen Grüßen Kay Stenzel Lieber Ringo Ehlert, wir hoffen sehr, dass Du Deine 21 Tage Diziplinararrest gut überstanden hast und Du von weiterem Knast verschont bleibst und Dir Gerechtigkeit zuteil wird. Wir stehen und bekennen uns zu Deiner Haltung aus Gewissensgründen den Dienst in der Bundeswehr zu verweigern, die sich zu Angriffskriegen in aller Welt bekannt hat und im militärischen Einsatz ist. Du kannst unserer Sympathie sicher sein und wir erklären nochmals unsere Solidarität mit Dir. Mit den besten Wünschen für eine stabile Gesundheit und entsprechende moralische Willenskraft und herzlichen, solidarischen Grüßen, Familie Erika und Werner Eberlein Lieber Ringo, ich habe heute den Artikel über Dich in der „jungen Welt“ und Deinen Brief in der „Fanfare“ der FDJ gelesen. Ich gehöre zu der Generation, die im Gründungsjahr der DDR FDJ-Mitglied wurde. Deine totale Kriegsdienstverweigerung ist eine mutige Tat, die meine volle Zustimmung findet und der ich mit großer Hochachtung begegne. In einer Zeit wo die Mehrheit wegsieht, sich anpasst, sich in Verdrängung übt oder aus Angst vor Konsequenzen die politischen Schweinereien dieses Staates hinnimmt, setzt Du ein mutiges Zeichen. In der kritischen Haltung zu diesem Gesellschaftssystem, der Anprangerung der konterrevolutionären Liquidation der DDR und ihrer Annexion, sowie der Kriegspolitik dieses Staates stehen wir in einer Reihe. Du gibst mit Deiner Haltung ein Beispiel von Mut, aufrechtem Kämpfertum und politischer Klarsicht von dem man sich wünscht, dass es in der jungen Generation und auch unter den Alten breite Resonanz findet. Mit Deiner Haltung stellst Du Dich in die Reihe derer, die im Geiste Karl Liebknechts handeln – „diesem System keinen Mann und keinen Groschen!“ In der „jungen Welt“ wird betont, dass Du nicht einem totalen Pazifismus anhängst, sondern Dir durchaus vorstellen kannst, für ein Land zu kämpfen mit dessen Ziele Du übereinstimmst. Meine Söhne haben in diesem Geiste in der einzigen deutschen Armee, die nie einen Krieg geführt hat, der Nationalen Volksarmee der DDR, ihren Dienst geleistet. Du wartest nun auf einen Prozeß. Ich versichere Dir meine Solidarität und die meiner ganzen Familie, alles ehemalige FDJler. Freundschaft! Dieter Itzerott Solidaritätserklärung der Koloman Wallisch Kantate
Lieber Ringo, Ich unterstütze Deine Totalverweigerung voll und ganz. Als Ostdeutsche habe ich die Situation in der DDR nach der Wende miterlebt. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich Deine Erklärung sehr gut verstehen und sie ist für mich nicht irgendeine Totalverweigerung. Für Deinen weiteren Kampf wünsche ich Dir viel Erfolg. Freundschaft Susann
Freundschaft ! Anna, Krystana, Angela
Soll Wir stehen hinter Dir ! ! ! ! « Katrin Schuster, Arthur Sonsalla, Telsche Piechottka, Linn Benje, Sönke Twietmeyer Lass Dich nicht klein kriegen ! Henning Ich konnte mich gegen die Vereinnahmung durch diesen Staat nicht wehren wie Du, um so mehr bewundere ich Deine Stärke und die der Menschen, die Dich darin unterstützen, nicht den Kampf gegen andere Völker, sondern gegen eine Klasse zu führen ! Maik Du verdienst Bewunderung für Deine Stärke ! Und es macht mich froh zu sehen, dass es Menschen, wie Dich gibt, die sich zur Wehr setzen und somit nicht den einfachen Weg gehen ! Katrin, Janis Rotschkiß
Respekt ! Tim Es gibt noch Menschen, die von dem Virus unserer Zeit „Bequemlichkeit“ und „Blindheit“ noch nicht infiziert sind ! Wir spielen die Kantate auch für Dich ! Dorothee Bleib dabei nur Dinge einzugehen, die Du gegenüber Deinem Gewissen verantworten kannst! Ich bewundere Deinen Mut Merle Ich bin erst 13 Jahre alt und habe daher nicht viel von dem Mauerfall und so mitgekriegt, dennoch finde ich, dass DU die einzige richtige Entscheidung getroffen hast. RESPEKT FREUNDSCHAFT Kattrin Kammrad Ich danke Dir für Deine klaren Worte und Dein eindeutiges Handeln. Du widerlegst diejenigen in der BRD die meinen, die Befreier der DDR-Bürger zu sein und machst denjenigen Mut, die gegen die Annexion kämpfen. Das bringt uns, in unserem Kampf ein großes Stück weiter. Ich stehe voll und ganz hinter Dir ! Julia
Sehr gut, Ringo!!! Werner Grotjohann (PDS), per eMail
Krieg ist Mord! Mathias Probst (15), per eMail
Lieber Ringo, Ulla Jelpke, MdB PDS
Lieber Ringo, Prof. em. Dr. sc. phil. Siegfried Scholze
Lieber Ringo, Michi aus Regensburg, Kreisvorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Mitglied der IGM- und DGB-Jugend
Lieber Ringo, Erich Buchholz. (RA Prof. Dr.) Rot Front! Am 8. Mai 2002 war ich am Vormittag im Centrum Judaicum zur Premiere des Buches „Von Sibirien in die Synagoge“, das der aus Sachsen stammende Theatermann Wolfgang Pintzka, der heute mit seiner Familie als Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Oslo lebt, geschrieben hat. Pintzka hat in den sechziger Jahren, als er Intendant am Theater in Gera war, mein Stück „Zwei Physiker“, geschrieben nach Granins Roman „Dem Gewitter entgegen“, dort zur Uraufführung gebracht. Damals kannte ich nicht den Teil seiner Biographie, die beschreibt, wie er als junger Mensch, von Nazis zu illusionistischen Zwecken mißbraucht, in den Verdacht werwölfischer Tätigkeit geriet, was ihm 5 Jahre Zwangsarbeit in einem sibirischen Kohlebergwerk einbrachte. Außer, dass er dort ein unsagbar schweres Leben mit Entsagungen vieler Art erlebte, wurde er zum erstenmal aber auch mit antifaschistischem Gedankengut vertraut gemacht, konnte er sogar einige Schriften von Brecht in der Lagerbaracke lesen. Als er 1950 nach der DDR zurückkehrte – ein Schicksal, das nicht alle seiner Lagergenossen teilten – studierte er in Weimar und Leipzig Theaterwissenschaften, lernte er als Student Brecht noch persönlich kennen, und entwickelte sich unter den Fittichen der „jüdischen Mamme“ Helene Weigel zu einem respektablen Regisseur und Theaterleiter. Wie er in die nordischen Länder gelangte, warum er zum Judentum übertrat, das alles kann man, wenn man will, in seinem Buch nachlesen, das im Verlag Hentrich und Hentrich erschienen ist. Um an der Buchpremiere im Centrum Judaicum teilnehmen zu können, mußte man sich und die mitgeführten Taschen einer eingehenden Kontrolle durch die Aufsichtskräfte unterziehen; als wir das Haus verließen, war ein schützenpanzerähnliches Gefährt der Bundeswehr aufgefahren. Es war klar, warum. Ich habe Wolfgang Pintzka nicht gefragt, wie ihm bei der Premiere seines Buches unter diesen Bewachungsumständen zumute war; er hat, seitdem er zum Judentum übergetreten ist, seine DDR-Vergangenheit nicht abgeschrieben, er lebt sein heutiges Jüdischsein vor allem auch des lieben Friedens willen, der in der jüdischen Religion einen Hauptplatz inne hat. Nachmittags fand ich die Post des Bundesvorstandes der FDJ vor, durch die ich die neuerlichen Fakten erfuhr, welche sich aus Ringo Ehlerts konsequentem Verhalten ergeben hatten, um keinen Preis der Welt sich zur Bundeswehr einziehen zu lassen. Was Peter Hacks und Hanfried Müller dazu schon gesagt haben, ist auch meine Ansicht, ich kann mich ihren Worten nur voll inhaltlich anschließen. Bei der Buchvorstellung am Vormittag sagte mir Irene Runge, ebenfalls eine mir bekannte Schriftstellerin aus DDR-Zeiten, daß an selbigem Abend im benachbarten Jüdischen Kulturverein der 1985 von dem Dokumentaristen Karl Gass gedrehte Film „Das Jahr 1945“ in Anwesenheit des Autors gezeigt würde. Zusammen mit meiner Frau, die den Angriff auf Dresden am 13. Februar 1945 als Kind miterlebt hatte, sah ich am Abend den eineinhalbstündigen Film über das Jahr 1945. Der Film ist, wie Gass an dem Abend erklärte, noch nie im Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland gezeigt worden, weder vor noch nach 1989; ein Film, den in der DDR über zwei Millionen Menschen gesehen haben. Es ist ein erregender Film, den man vor allem jungen Menschen heute zeigen müsste, die vor der Frage stehen, ob sie den Dienst in der Bundeswehr ausüben wollen oder nicht. Ich bin froh, dass unser Enkelsohn lieber alte Leute pflegt als sich als Soldat ausbilden zu lassen. Was Ringo Ehlert beschlossen hat zu tun, geht noch einen Schritt weiter. Dazu gehört Mut, und wer ihn aufbringt, hat meinen Respekt und meine volle Zustimmung. Als Wolfgang Pintzka, bevor er nach Sibirien abtransportiert wurde, im Bautzener Gefängnis gefangen gehalten wurde, zeigten ihm seine Aufseher die Zelle, in der Ernst Thälmann einsaß. Es wird Pintzka und seinesgleichen ihre Lage nicht wesentlich erleichtert haben, als man ihnen sagte: Wenn Thälmann nicht hierher gebracht worden wäre, müßtet ihr heute nicht hier sein. Aber es hat alles seinen Zusammenhang. Auch die drei Ereignisse am 8. Mai 2002, mit denen ich konfrontiert wurde, lassen mich erneut über das Verhältnis zwischen Zufall und Notwendigkeit nachdenken. Ich grüße Ringo Ehlert freundschaftlich, Armin Stolper
Hallo Ringo, Viele Grüße von Familie Schude, Zwickau
Lieber Ringo, H. Ruch
Hallo Ringo, Elke Altmann
Nicht nachgeben! Weiter so! Luis Blanco Lorenzo, per eMail
Tag der Befreiung Der 8. Mai lehrt uns auch, dass selbst die dunkelsten Zeiten einmal bezwungen werden und wir auch den aussichtslosesten Kampf siegreich beenden können. Schleudern wir den deutschen Faschisten und Militaristen weiterhin ein "Stalingrad, Ha, Ha, Ha!!!" entgegen. Christoph aus Frankfurt M., per eMail
Hallo Ringo Brecht sagte einmal im Bezug auf eine Mutter die ihre Söhne im Krieg verlor:
Such nicht mehr, Frau: du wirst sie nicht mehr finden! Doch auch das
Schicksal, Frau, beschuldige nicht! Die dunklen Mächte, Frau, die dich da
schinden Sie haben Name, Anschrift und Gesicht. Elke und Werner (FDJ / Berliner Gruppe), per eMail Freiheit für Ringo Ronny Marschner (28), ehm. DSF, ehm. FDJ, ehm. GST, per eMail Deine Erklärung zur Verweigerung beweißt Mut und gibt Hoffnung, daß noch nicht alles im Sinne der BRD geregelt ist. Weiter so. Stephan J. Hilbert, per eMail
Halt durch! Philipp Piechura (14), per eMail Hey Ringo! Miriam N. Das ist immer noch
unser 8.Mai! Freundschaft Viele Grüße von einem ehemaligen NVA-Soldat. Für die Zukunft alles Gute. Lothar M. Freundschaft! Wir sind in Gedanken bei Dir! Viele Meinungen, viel Solidarität haben wir empfangen als wir über Dich informierten. Jetzt sind wir im Karl-Liebknecht-Haus in Leipzig und senden Dir flammende Kampfesgrüße! Anna-M., Marina, Gunnar Lieber Ringo, Inge M., F. M. (PDS) Weiter so... René F., PDS Für Deine
Entscheidung, keinen Waffendienst zu leisten für die Kriegsgewinnler zolle
ich Dir meine Anerkennung. Manfred A., PDS Alles Gute! Dietmar Bartsch, PDS-Bundesgeschäftsführer Hallo! ,,Wer kämpft kann
verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren“. Lars Weiter viel Kraft
und Durchhaltevermögen. Lieber Ringo, Gruß Einen herzlichen Gruß sendet Heidi Gläß (PDS) Kreis Löbau-Zittau. Kopf hoch, unsere Solidarität ist bei Dir. Lieber Ringo Ehlert, Corinna S., MdB PDS Ringo, bleib stark! Ilja Seifert, MdB PDS Lieber Ringo, Knast
ist das Letzte. Aber Du tust es für einen guten wichtigen Zweck. Ich danke
Dir und denk an Dich. Lieber Ringo, Elke, Mutter eines wehrpflichtigen Sohnes Lieber Ringo, Alles, alles Gute
wünscht Dir Hallo Ringo, so, also, du kennst
mich nicht, deshalb will ich mich kurz vorstellen. Ich bin Jenny K., 20
Jahre alt und im Beauftragtenrat der PDS, dann noch Studentin usw...
Jedenfalls wollt ich Dir sagen, dass ich es gut finde, das Du Dich für Deine
persönliche Freiheit so einsetzt und Courage gezeigt hast. Ich weiß nicht,
wie’s im Knast ist, aber egal wie es Dir geht, so war Dein Beispiel bestimmt
nicht sinnlos. Dein Fall ist öffentlich geworden und ermuntert andere
Menschen sich gegen Zwangsdienste einzubringen. Hallo Ringo, ich wünsche Dir viel
Kraft und Durchhaltevermögen. Es ist gut, dass es Menschen wie Dich gibt. Im Angesicht unserer Vergangenheit und Gegenwart. Es grüßt G. (PDS) Du sollst wissen,
daß viele so denken wie Du und an Deiner Seite stehen. H. (PDS) Hallo Ringo! Wenn Dich meine
Karte erreicht, kannst Du Dir sicher sein, daß wir Deine Sache unterstützen,
indem wir sie publik machen, viel für Deine Sache argumentieren! Hab gehört Du hältst grad schwedischen Urlaub, laß Dich nicht unterkriegen und begründe mit standhaften Argumenten Deine Meinung. Naja, Ich hab’s auch probiert, bin aber an einer höheren Instanz als dem Gesetz gescheitert, meinen Eltern nämlich. (anonym zugesandt) Lieber Ringo, bleib weiter standhaft ansonsten findest Du Dich am Horn von Afrika wieder! P. Hey Ringo, Konsequente
Totalverweigerung verdient großen Respekt. Auch auf mich kommt das Wohl bald
zu. (anonym zugesandt) Ich unterstütze Dich
in Deinem Anliegen. Mit solidarischen
Grüßen von einem ehemaligen Grenzsoldaten. Mit Waffen und Krieg
sind keine Probleme zu lösen. K. Lieber Ringo, Von unserer heutigen
Veranstaltung sende ich Dir herzliche Grüße. Ich achte und verstehe Deine
Entscheidung. Ich wünsche Dir viel Erfolg in Deinem Engagement. Lieber Ringo! Auch ich habe 2 Söhne und möchte nicht, daß sie für das Kapital in den Krieg ziehen. Ich bewundere Deinen Mut. Die FDJ war in jungen Jahren meine Heimat – die Jugend soll ihre Träume verwirklichen können – dazu brauchen wir alle Frieden! Viele Grüße Bleibe standhaft und
gelassen – Viele Menschen denken auch so! Margot F. Hallo Ringo, ich ziehe den Hut
vor allen Männern, die so konsequent sind und auch den Wehrersatzdienst
verweigern. Sie haben mit vielen Repressalien zu rechnen. Und daher möchte
ich Dir, Ihnen Mut mcahen, durchzuhalten. Beate E. (PDS) Hallo Ringo, ich finde gut, dass Du Dich verweigerst für andere möglicherweise in den Krieg zu ziehen. Die Herrschaft aller Zwangsdienste ist längst überfällig. Laß Dich nicht unterkriegen. Herzliche Grüße Margitte H. Find Dich Cool! Mach Weiter So! Beste Grüße Lieber Ringo, Dein Verhalten ist ein Beispiel für Zivilcourage in einer Zeit, wo Kriege unakzeptabel werden sollten. Geh Deinen, diesen Weg, weiter. Die Solidarität vieler Menschen hast Du. Sieglinde K. Hallo lieber Ringo, Viel Erfolg Angelika Z. Lieber Ringo, viele
liebe Grüße vom Wahlkongreß. Wir sind SOLIDARISCH mit Deinem Kampf und
wünschen Dir alles Gute! Ich wünsche Dir in Deiner Haltung Standhaftigkeit und viel Erfolg! Roy Petzold, PDS KV-Zwickau Lieber Ringo Ehlert, es ist mir ein Bedürfnis, Dir für Deine “Erklärung zur totalen Kriegsdienstverweigerung” vom 23.08.2001 zu danken. Es ist hoffnungsvoll zu sehen, dass auch jemand, der die DDR nur noch aus Kindheitserinnerungen kennt, sich gegen alle Lügen ein derart objektives Bild dieses Staates bewahren konnte und eine Annexion als Annexion zu bezeichnen weiß. Es ist erfrischend, dass Du wie viele andere die sozialistischen und kommunistischen Idee nicht der schillernden kapitalistischen Fassade geopfert hast. Es ist ermutigend, wie Du den geheuchelten Antifaschismus der Politiker und die angebliche Möglichkeit zur Verweigerung des Kriegsdienstes entlarvst. Deiner Darstellung der Bundeswehr als Instrument des Imperialismus zur Unterdrückung und zur Durchsetzung annexionistischer Ziele stimme ich voll zu. Besonders erfreut nahm ich zur Kenntnis, dass Du nicht lediglich einem häufig religiös verklärten Pazifismus anhängst, sondern durchaus unterscheidest, für welche Ziele es sich zu kämpfen und das Einstehen mit einer Waffe lohnt. Es ist mutig von Dir, macht Mut und hat meine ganze Hochachtung, mit welcher Konsequenz Du für diese Ideale einstehst. Bleib stark! Ich möchte Dir zwei Worte auf den Weg geben, mit denen sich schon die Brigada International Mut machte: “No pasaran! – Wir werden nicht weichen!” Solidarisch! Abel Doering, www.HINTERHOF-ANTIQUARIAT.de Hallo Ringo! Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deinem Versuch dich dem staatlichen Zwangsdienst zu widersetzen und so ein Zeichen zu setzen. Solidarische Grüße! Felix (17), organisiert in: Deutsche Esperanto-Jugend Hallo Freunde, mit großer Sympathie habe ich Ringo Ehlerts Schreiben gelesen. Er hat vor allem damit Recht, wenn er schreibt, nicht in einer Armee zu dienen,. Die eindeutig faschistische Traditionen hat, wie es in Kasernennamen zum Ausdruck kommt. Auch ich empfinde die sogenannte Deutsche Einheit als Annexion, wurden doch alle unsere Biographien ad Acta gelegt. Plötzlich war alles was wir in der DDR geleistet haben wertlos und sinnlos. Das kann nicht sein. Ich habe in der NVA gedient, nicht weil ich es wollte, sondern um mein Land zu verteidigen, wenn es notwendig wäre. Aber so, befürchte ich, dass das nicht mehr zu ändern ist. Jetzt kann es nur darum gehen durch ein Eintreten für Gerechtigkeit in sozialen, und ein Kampf gegen Arbeitslosigkeit mit allen legalen Mitteln die Folgen der Annexion zu mildern. Ich weiß, dass Zivildienstleistende ausgebeutet werden. Sie sind billige Arbeitskräfte in sozialen Einrichtungen. Qualifiziertes Personal hat nach Ausbildungsende keine Chance auf einen Arbeitsplatz, während die Zivis die Lücken füllen müssen. Wir sollten jetzt vor allem für die generelle Abschaffung der Wehrpflicht kämpfen. In vielen NATO-Staaten ist sie schon abgeschafft. Auch in Deutschland wird das gesellschaftliche Klima für dieses Anliegen besser, zumal es ja noch nicht mal eine “Wehrgerechtigkeit” gibt, da nur ein Teil der Wehrpflichtigen eines Jahrgangs den Wehr- oder Zivildienst antreten muss. Ringo, ich verfolge deinen Kampf mit großer Sympathie. Norbert Koenig, per eMail Lieber Ringo, ja, dein Platz wäre in einer Armee, die den Kampf für den Frieden und die Wahrung der Interessen des arbeitenden Volkes verinnerlicht hat. Deinem mutigen Nein zur Bundeswehr als Instrument zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen in einer Gesellschaft, in der nicht das Volk sondern das Kapital die Macht hat, gebührt höchste Anerkennung. Markus Wolf, General a.D. Hey! Wir haben gestern in der Falkengruppenstunde (Falken, Niederbayern/Oberpfalz ) deine Totalverweigerung gelesen und diskutiert . ich finde das wahnsinnig mutig von dir ! Ich bin zwar nicht grundsätzlich deiner Meinung, aber ich unterstütze es! Irgendwer musste den Anfang machen. Ich hoffe, es werden sich noch viele weitere trauen und sich endlich wehren!!! Ich wünsche dir alles, alles Liebe und dass deine Träume in Erfüllung gehen!! Freundschaft, Hannah, per eMail Lieber Ringo, durch die politische Gruppe in der ich mitwirke, habe ich von dir erfahren. Ich möchte dir hiermit meine größte Anerkennung aussprechen für den Weg, den du gegangen bist. Viel zu wenigen Menschen ist bewusst, dass man mit etwas Mut durchaus, und wenn nur für sich selbst, etwas ändern kann. Ich wünsche dir für jeden weiteren Schritt, den du gehst, und für all die Probleme, die auf dich zukommen, viel Kraft und Standhaftigkeit. Misserfolg haben, heißt nicht unrecht haben! Freundschaft! Steffi (16), per eMail Meine Solidarität gilt all denen, die im Kampfe gegen die Kriegsgefahr Repressionen erleiden müssen. So gilt an alle, die dies lesen: Kämpft für eure Klasse und nicht für euer Land! Nils (19), organisiert in Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken und Antifa Duisburg Mir fällt dazu nur ein Satz ein: “Wenn morgen ein Pazifist stirbt, und er hat nicht von Ringo Ehlerts Geschichte erfahren, dann ist er ohne Erlösung gestorben.” So, oder so ähnlich hat jemand über das Buch “Im Westen nichts Neues” gesprochen. Das und noch etwas anderes haben sie gemeinsam. Man kann über beide den folgenden Satz sagen: “Pazifistische und anti-faschistische Gruppen sollten es umsonst an die Öffentlichkeit verteilen. Dieses Buch (jetzt Ringos Geschichte) sollte in jedem Buchhandel umsonst erhältlich sein, es sollte in jeder Schule, in jeder Universität gelesen werden.” Und das ist genau meine Meinung. Wir sollten sie überall, wo wir nur können veröffentlichen. Da reicht eine kleine Aktion, welche auf den Alex begrenzt ist, nicht aus. Das ist unsere Chance ein neues ´68 zu machen. Nur dass wir es richtig machen. Wir sollten in dieser Kampagne alle linken Kräfte (Globalisierungsgegner, Pazifisten und vor allem die “echte” Linke) vereinigen! Ringos Geschichte ist nur der Anfang! Er hat (vielleicht) die Revolution ausgelöst. An uns liegt es nun, das zu vollenden. Freundschaft! Michael, per eMail Lieber Ringo, deine Erklärung spricht mir aus der Seele. Ich trug einst selbst die Uniform der Bundeswehr; einer Armee, die in übler Tradition eines Kreuzes steht, das nicht nur einen Haken hatte. Dass mir dieses Tuch keine Löcher in die Haut brannte, verdanke ich der Tatsache, dass ich gleichzeitig – und im Westen unerkannt – eingebunden war in die militärische Struktur des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaats. Ich empfinde Respekt für deinen Entschluss, den Dienst in einer Armee zu verweigern, deren Drang nach internationalem Agieren heute keine Volksarmee mehr etwas entgegensetzen kann. Richtig ist auch deine Einschätzung, dass der deutsche Militarismus immer mehr Bereiche des zivilen Lebens instrumentalisiert und von ”Zivil- oder Ersatzdienst” nicht mehr die Rede sein kann. Ich hoffe, dein klarer Klassenstandpunkt macht auch anderen Mut und du bleibst nicht allein in deinem bevorstehenden Kampf. Dieter W. Feuerstein,
Corv, viel Glück Jenosse... Sebastian
(21), Ich finde es gut was du machst Rena
Walther (16),
Wie kann es sein das in dieser angeblichen
Demokratie jemand gezwungen wird für etwas zu kämpfen an das er nicht glaubt
bzw. etwas das er bekämpft? Patrick (16), per eMail Meine Solidarität gilt all denen die im Kampfe gegen die Kriegsgefahr Repressionen erleiden müssen. So gilt an alle die dies lesen, kämpft für eure Klasse und nicht für euer Land. Nils
Ritzenhoff (19),
Mut hast Du, Hut ab! Aber
würdest Du unter Bedingungen wie vor 11 Jahren auch verweigern? Michael, per eMail richtig so !!!!! halte durch !!! Markus (35), per eMail Ich habe Hochachtung vor einem jungen Menschen, der entsprechend seines Empfindens handelt. Auch für mich steht fest, Daß die Bundeswehr und die Bundesregierung nur in Vasallengefolgschaft zur USA dies Handlungen mitträgt. Dank meiner hervorragender militärischer Ausbildung kann ich abschätzen wie hoch der Terrorgrad von Flächenbombardements der B52 Bomber ist. Auch die Bombardierung von Jugoslawien war nach der Genfer Konvention Terror gegen die Zivilbevölkerung ( gezieltes abschneiden der Bevölkerung von Trinkwasser- und Energieversorgung. Fazit: Wenn es wirklich eine Allianz gegen den Terror gebe, müßten die Bomben dann nicht auf die USA fallen. Kleine Nachbemerkung für die nicht autorisierten Leser aus den Spionagezentralen BKA und Verfassungsschutz. Die taz hat vor einigen Tagen einen Artikel über die geistigen Vordenker des BKA gedruckt. Von 47 Mitarbeiter hatten 45 eine tiefbraune Vergangenheit. was kann man schon von einen Staat verlangen, in dem eine ehemaliger Nazi ( Kiesinger ) Bundeskanzler werden kann und ein Kommunist noch nicht mal Briefträger oder Totengräber. Mario Mätzel (44), per eMail
Wow Kleener (16), per eMail
Ich mag dich, Jan Knobloch (17), per eMail Die eigentlichen Helden des dritten Weltkrieges sind die Deserteure. Da diese Gruppe bis heute nicht rehabilitiert wurde, und so wie die ach so "heldenhaften" solange die "heldenhaften" Wehrmachtsverbrechern eine Kriegsrente beziehen, solange hat ein Regime nichts begriffen von Krieg und Frieden, von Zivilcourage und Unterdrückung. David Thalie (33), per eMail
Keine Macht der
Wehrmacht! Benny (18), per eMail Als ehemaliger Berufsoffizier in der DDR kann ich, ähnlich wie Ringo, auch nicht sagen - ich wäre ein Pazifist, obwohl ich innerlich dazu neigen möchte, da heutzutage Kriege jeder Art sinnloser und undurchführbarer (was die Verwirklichung militärischer Ziele betrifft) denn je sind. In der gegenwärtigen Situation verstehe ich Ringos Denken und Handeln bezüglich einer Totalverweigerung. Auf diesem Weg möchte ich ihm alles Gute wünschen und ihn mit einer kleinen Aktion (diese Seite) unterstützen. Meine Homepage wird relativ viel besucht. Deshalb denke ich, dass viele dieser Besucher damit auch auf Ringos Situation aufmerksam gemacht werden und unter Umständen ebenfalls Ringo unterstützen. Wolfgang Kiessling (40), per eMail Schickt Eure Solidaritätsbekundungen an Freie Deutsche Jugend, ![]() per Kontaktformular online Solidaritätskonto: |
Freie Deutsche Jugend, Zentralrat, Karl-Liebknecht-Haus,
Weydingerstr. 14-16, 10178 Berlin,
Tel./Fax 030/24 00 92 11