
Freie Deutsche Jugend
Mitglied im Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) seit 1948
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| Vor der internationalen sozialistischen
und kommunistischen Jugendbewegung stehen mehr denn je die Aufgaben, die
Jugend der Welt vor imperialistischer Barbarei und Völkerschlachten zu
warnen, für den Sozialismus zu gewinnen, die sozialistischen und
revolutionär-demokratischen Länder zu verteidigen und keine Einmischung in
innere Angelegenheiten anderer Völker und Länder zu dulden. Nach den vorangegangenen XIV.Weltfestspielen der Jugend und Studenten im Jahr 1997 war klar, daß das revolutionäre Cuba nicht auch noch die 15. Weltfestspiele austragen wird. Mit der Entscheidung für den Ausrichter Algerien jedoch sind die Aufgaben der sozialistischen Jugendbewegung nicht weniger und nicht einfacher geworden. Im Gegenteil, es gab viele Debatten im Vorfeld wie auch in Algerien selbst, die vom eigentlichen Ziel des Treffens der sozialistischen Jugendorganisationen abgelenkt haben. Das heißt für uns als Freie Deutsche Jugend, daß wir alles in unserer Kraft Stehende unternehmen, die Jugend der vom deutschen Imperialismus bedrohten Länder zu warnen, und die Zusammenarbeit mit allen Jugendorganisationen suchen, um damit den XV.Weltfestspielen der Jugend und Studenten zum Erfolg zu verhelfen. Wir haben uns deshalb zurecht entschieden, eine größtmögliche Delegation für die XV.Welfestspiele der Jugend und Studenten zusammenzustellen und beteiligten uns unter anderem aktiv daran, ein politisches Programm mit politischen/kulturellen Veranstaltungen im Europaclub zu organisieren, führten mehrere Veranstaltungen selbst durch und kämpften für die Haltung, den Imperialismus im eigenen Land anzugreifen. Unsere zentralen Losungen waren : "Deutschland ist der Hauptkriegstreiber in Europa!" "Für eine Allianz der Völker gegen Deutschland" "Lang lebe der Weltbund der Demokratischen Jugend" Sie wurden getragen auf dem Einmarsch ins Stadion und sie waren auch die ganze Zeit über im Europaklub sichtbar. Wir haben die Erfahrung machen müssen, daß die realen Kämpfe und die reale Lage der Jugend in Europa selten sichtbar war. So war ein politisches Auftreten - die FDJ trat als Block mit roten, mit FDJ- und DDR-Fahnen beim Einmarsch auf - eher eine Ausnahme. In vielen Fällen gab es außer den Länderflaggen keine Kundgebungsmittel, was wir sehr bedauert haben. Wir haben es selbst erlebt: Als große Organisation ist die FDJ nach der Annexion der DDR fast zerbrochen an Unklarheit im politischen Kampf. Was der WBDJ bis heute - und dazu soll die Weltfestspielbewegung dienen - braucht, ist die Debatte über die Analyse der heutigen internationalen Situation, über die Frage von Krieg und Frieden in Europa und in der Welt sowie über die Frage Sozialismus oder Untergang in der Barbarei. Ein gemeinsames, revolutionäres und kurz gefaßtes Aktionsprogramm in diesem Sinne aufzustellen, ist außerordentlich wichtig. Der Weltbund der Demokratischen Jugend und seine Funktion als Forum der internationalen Gemeinschaft der Jugendverbände muß weiterhin unter allen Umständen gestärkt und unterstützt werden. Mehr denn je müssen wir als Freie Deutsche Jugend aktiv im WBDJ auftreten. Angesichts der immer akuter werdenden Angriffe auf die Nachbarländer der BRD wollen wir verstärkt den Kontakt insbesondere mit den Jugendorganisationen suchen, die vom deutschen Imperialismus bedroht sind, mit dem Ziel in eine konkrete Zusammenarbeit bei beiderseitigem Nutzen zu kommen Wir sehen uns dabei in der Verpflichtung, nicht abstrakt und allgemein, sondern konkret die Bedrohung gegen andere Völker anzuklagen und den Kampf dagegen im eigenen Land zu verstärken. Vorwärts zu den XVI.Weltfestspielen der Jugend und Studenten Berlin, im November 2001 |
Freie Deutsche Jugend, Zentralrat, Karl-Liebknecht-Haus,
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Tel./Fax 030/24 00 92 11